Parker 660 Weekend

Die Parker 660 Weekend:
Kompaktes Allwetter-Boot für 52 Wochenenden

Auch die Parker 660 Weekend wurde zunächst von der norwegischen Firma  Askeladden in Skandinavien als Askeladden P66 Weekend sehr erfolgreich in skandinavischen Gewässern auf den Markt gebracht und gilt dort als robustes Boot für Küstenangler und für Wochenendausflüge.

Die Parker 660 Weekend ist die kleine Schwester der Parker 800 Weekend. Das Konstruktionskonzept ist dabei haargenau das gleiche. So setzt auch die Parker 660 Weekend durch den ausgeprägten V-förmigen Bug weich in die See ein. Das geschlossene Deckshaus gibt sicheren Schutz bei Wind und Wetter und im geräumigen Cockpit gibt das hohe Schanzkleid der Crew Sicherheit.

Ein im Handauflegeverfahren gefertigter GFK-Rumpf mit einlaminierten Profilen und überdurchschnittlichen Materialdicken verleihen der Parker 660 Weekend eine Robustheit, um auch raue Küstenreviere sicher befahren zu können. Das Boot hat bei einer Crew von maximal 6 Personen die CE Category B, das heißt, dass das Boot „für küstenferne Gewässer mit Wetterverhältnissen bis Windstärke 8 und Wellenhöhen bis 4 m“ noch sicher fährt. Denken Sie dabei auch an die entsprechende dazugehörige Ausrüstung. Mit 7 Personen erfüllt das Boot die CE Category C (küstennahe Gewässer mit Wetterverhältnissen bis Windstärke 6 und Wellenhöhen bis 2 m).

Deckshaus

Das Deckshaus der Parker 660 Weekend mit einem großen Deckshaus ausgestattet. Das schafft Raum für eine umfangreiche Einrichtung. An der Backbordseite befindet sich ein Tisch mit zwei gegenüber angeordneten Sitzbänken. Die Lehne der vorderen Sitzbank kann nach hinten geklappt werden. So entsteht eine Beifahrersitzbank mit bester Sicht nach vorne durch die große ungeteilte Frontscheibe. Durch die vielen Fenster und die dreiteilige Heckschiebetür über die gesamte Decksbreite ist auch die Rundumsicht ausgezeichnet. Davon profitiert natürlich auch der Steuermann auf seinem Sitz an Steuerbord. Der hochwertige Sitz ist als gepolsterter Schalensitz ausgeführt und gibt auch beim dynamischen Fahren besten Halt. Wer gerne am Steuerstand steht, bei 2m lichte Innenraumhöhe kein Problem, klappt den vorderen Teil der Sitzfläche hoch und lehnt sich gegen die so entstehende gepolsterte Rückenlehne.

Noch mehr Licht kommt durch das Dachfenster herein. Natürlich können alle Fenster durch Vorhänge verdeckt werden. Die kompakte Pantry hinter dem Fahrersitz ein Spülbecken und hat

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Länge über alles: 7,00 m
Rumpflänge: 6,60 m
Breite über alles: 2,5 m
Tiefgang ohne Motor: 360 mm
Gewicht ohne Motor: 1500 kg
Kraftstofftank: 140 l
Frischwassertank: 40 l
CE Category: B/C
Personen (B/C): 6/7
Maximale Motorleistung: 150 PS

genug Platz um mit einem Kühlschrank und einem Spirituskocher zu einer kompakten Pantry erweitert zu werden.

Bugkajüte, Schlafplätze und Nasszelle:

Die für diese Bootsgröße komfortable Liegefläche in der Bugkajüte ist 1,60 m breit und 2,00 m lang. Für Licht sorgt ein seitliches Bullauge und ein zu öffnendes rundes 20‘‘-Oberlicht. Einen weiteren Schlafplatz erhält man durch Absenken des Tisches in der Sitzgruppe im Deckshaus.

Ebenfalls im Vorschiff ist die optionale separate Nasszelle angeordnet, welche mit einer Seetoilette, Waschbecken und Dusche ausgestattet ist. Tageslicht kommt durch ein Bullauge herein.

Antrieb:

Ausgestattet werden kann die Parker 660 Weekend mit einem Außenbordmotor bis 150 PS.

Damit knacken Sie die 30 Knoten Grenze. Wer es etwas gemütlicher mag, kommt mit einem 100 PS Außenborder immer noch sicher ins Gleiten und deutlich darüber hinaus. Und wenn der Propeller kontrolliert oder gereinigt werden soll, kann der Außenborder aus dem Wasser hochgeklappt werden. Von den beidseitig angebrachten Heckplattformen hat man dann leichten Zugang zum Propeller.

Cockpit – Ausrüstung:

Das rundherum durch Schanzkleider geschützte Cockpit gibt Sicherheit auch bei schneller Fahrt und Seegangsbewegungen. Stehend kann man sich an soliden Niro-Griffen am Dachüberstand und an den seitlichen Niro-Handläufen festhalten. Das nach hinten über die Hecktür herausgezogene Dach des Deckshauses sorgt auch dafür, dass man vor der Hecktür bei Regen nicht gleich nass wird. Übrigens, keine schlechte Position für einen zweiten Außensteuerstand. Dieser wird optional an der Steuerbordseite angeordnet. Von diesem Außensteuerstand hat man bei Revierfahrt und An- und Ablegemanövern einen idealen Überblick.

Eine  Hecksitzbank ist über die gesamte Breite angeordnet. Wer noch mehr Sitze benötigt, kann seitliche Klappbänke dazu ordern. Da kein Innenborder im Rumpf Platz verschwendet, sind im Cockpitboden drei große Staufächer integriert. Genug Platz für Zusatzausrüstung oder Angelausrüstung. Bei geschlossenen Staufachklappen ist der Cockpitboden komplett eben.

Zum Säubern des Cockpits und der übrigen Außenflächen dient das bestehend aus elektrischer Seewasserpumpe und Schlauch mit Spritzdüse und für hartnäckigeren Schmutz mit einer an den Schlauch anschließbaren Waschbürste. Angler werden dieses Deckwaschsystem besonders begrüßen, da nach dem Fischfang einiges zu reinigen ist. Das Cockpit ist übrigens selbstlenzend. Schlagpütz und Ösfass können also im Staufach bleiben. Wem das Deckshaus gelegentlich zu klein ist, bestellt das optionale Pflichtverdeck mit, womit das Deckshaus gleich doppelt so groß ist.

Auf beiden Seiten kann man vom Cockpit auf Laufgängen seitlich vom Deckshaus nach vorne gehen. Eine feste Niro-Reling bis zum Bug und die Niro-Handläufe auf dem Deckshaus geben sicheren Halt. Geschützt wird der Rumpf beim An- und Ablegen durch eine solide umlaufende Gummischeuerleiste. Beim kurzfristigen Anlegen z.B. beim Schleusen wird man oft auf Fender verzichten können. Natürlich sind vorne und achtern jeweils zwei robuste Klampen sorgfältig in die GFK-Struktur eingebunden. Und die Frontscheibe aus Sicherheitsglas wird im Sichtfeld des Steuermannes durch einen soliden Marine-Scheibenwischer bei Regen freigehalten. Sie merken schon, solide Decksausrüstung, insbesondere wenn sie sicherheitsrelevant ist, wird bei Parker großgeschrieben. Zubehör aus der Spielzeugabteilung ist dabei nicht akzeptabel.

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